Viele Paare mögen den Gelbstich von Weißgold nicht, weshalb Verlobungsringe in der Industrie häufig rhodiniert werden. Bei diesem Vorgang wird die Oberfläche der Ringe in einem galvanischen Tauchbad oberflächlich beschichtet, sodass diese danach schön hell „weiß" aussehen.
Der Überzug von Rhodium reibt sich mit der Zeit vom Ring ab und das Weißgold mit seinem graugelben Farbton kommt wieder zum Vorschein.
Das Resultat: Ihr müsst den Ring alle ein bis zwei Jahre zum Juwelier oder Goldschmied bringen, welcher ihn zum erneuten Rhodinieren einschicken muss. Dieser Vorgang dauert meistens einige Wochen und ist kostenpflichtig.
Davon halte ich als Goldschmiedemeisterin einfach nichts!
Bei mir entscheidet ihr euch bewusst für den Ivory-Farbton von Weißgold. Das Material wird von mir nicht rhodiniert.
Wenn ihr ein wirklich weißes Material wollt, sollten eure Eheringe aus Materialien wie Platin oder Palladium gefertigt werden.