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Besonders bei Eheringen und Verlobungsringen ist der Anspruch an das Material sehr hoch. Das liegt daran, dass du diese Ringe jeden Tag, und zwar für eine sehr lange Zeit trägst.
Anders als bei Modeschmuck, den du vielleicht ab und zu trägst, muss dein Ehering deinen Alltag jeden Tag mitmachen können. Das Material sollte also robust und langlebig sein.
Der zweite Punkt, den wir als unverzichtbar ansehen, ist die Möglichkeit, deinen Ring in der Größe ändern zu können. Denn in den Jahrzehnten, die du deinen Ring tragen wirst, werden sich deine Finger höchstwahrscheinlich verändern.
Deswegen verwenden wir nur Materialien, die eine Ringweitenänderung ermöglichen.
Alle unsere Materialien sind also
Du kannst bei der Farbe deines Rings in drei Richtungen gehen:
Farbgold besteht immer aus einer Basis aus Feingold, die mit unterschiedlichen Zusätzen legiert wird. Dabei kommen verschiedene Farbgebungen heraus, die zum Beispiel mit wachsendem Kupferanteil erst in Richtung Rosé, und dann zu Rot gehen.
Unsere hellen Materialien nennen wir bewusst nicht Weiß, denn Weißgold hat zum Beispiel durch den Feingoldanteil einen warmen Grundton, während Platin ein sehr helles Grau ist.
Wenn du schon Schmuck trägst, kannst du dich für die Farbrichtung deines Rings daran orientieren. Wenn du dir unsicher bist, hilft eine Anprobe vor Ort. Live lassen sich die Farbnuancen viel besser unterscheiden.
Feingold ist ein sehr weiches Material. Ringe aus Feingold kannst du mit der bloßen Hand verbiegen. Deswegen wird Feingold mit verschiedenen Zusätzen gemischt - also legiert.
Das Ergebnis sind robuste und langlebige Materialien.
Der Feingoldanteil einer Legierung wird in Tausendteilen, oft auch in Karat angegeben.
Feingold: 24 Karat oder 999/-
Wir verwenden für unsere Ringe die Goldlegierungen 585/- (14 Karat) und 750/- (18 Karat). Diese Materialien sind sehr haltbar und haben dank des hohen Feingoldanteils alle Eigenschaften von Gold, die es zu einem Edelmetall machen.
Vorsicht bei Legierungen mit geringem Goldanteil:
In der Schweiz sagt man zu 333/- Gold (8 Karat) mit Recht nur "goldhaltiges Material". Denn bei nur einem Drittel Feingoldanteil noch von Gold zu sprechen muss man wirklich wollen.Das Problem bei diesen Legierungen ist, dass die Eigenschaften des Edelmetalls verloren gehen. Sie werden spröde, können allergische Reaktion auslösen und gehen bei einer Ringgrößenänderung schnell kaputt.
585/- Gelbgold (14 Karat): Heller, kühler Gelbton, im Vergleich leicht grünlich
750/- Gelbgold (18 Karat): Intensiver, warmer Gelbton
585/- Roségold (14 Karat): Warmer, sanfter Farbton zwischen Gelb und Rot.
750/- Roségold (18 Karat): Etwas heller und besonders edel.
585/- Rotgold (14 Karat): Intensiver Rotton – die farbstärkste Variante.
750/- Rotgold (18 Karat): Heller, weniger intensiv.
Es gibt eine Vielzahl von anderen Goldtönen auf dem Markt, alle davon sind Abwandlungen der klassischen Goldlegierungen. Ob Salbeigold, Haselnussgold oder Herbstgold: Die Farbunterschiede sind meist nur Nuancen.
Wir arbeiten zusätzlich zu den klassischen Legierungen mit zwei Varianten mit Palladium-Anteil. Das ergibt einen helleren Farbton mit zartem Farbeinschlag.
750/- Rosépalladium: kühl-weiß mit einer leichten Rosé-Nuance
750/- Gelbpalladium: kühl-weiß mit einer leichten Gelb-Nuance
585/- Weißgold (14 Karat): Hellerer, kühlerer Grauton.
750/- Weißgold (18 Karat): Wärmerer, intensiverer Grauton.
950/- Palladium: Helles silbriges Grau, metallischer Glanz
950/- Platin: Weiß, hell, mit chromfarbenen Glanz
950/- Tantal: Einzigartige graublau Farbe
Das Material gibt deinem Ring die Richtung, die Oberfläche ist allerdings auch maßgeblich für die (Farb-)Wirkung verantwortlich.
Eine Seidenmatte Oberfläche gibt dir die kräftigste Farbwiedergabe, deshalb sind die Beispielringe in unserer Farbübersicht auch seidenmatt. Wenn du zum Beispiel einen polierten Ring haben möchtest, solltest du dir auch die Farbe am besten an polierten Mustern aussuchen.
In unseren Beratungsgesprächen haben wir fast jedes Material in jeder Oberfläche dabei, so kannst du super vergleichen.
Es gibt besonders in Onlineshops absolut wilde Materialkombinationen. Fast alle davon erfüllen nicht die eingangs erwähnten Voraussetzungen, um euch Jahrzehnte lang zu begleiten.
Aber auch weit verbreitet Materialien, die du wahrscheinlich auch kennst, haben meist mehr Nach- als Vorteile für Eheringe und Verlobungsringe. Die Klassiker haben wir hier zusammengetragen.
Fazit: Für Schmuck, den man nur ab und zu trägt, völlig okay. Für Eheringe, die euch ein Leben lang begleiten sollen, nicht geeignet. Viele meinen übrigens „Silber“, wenn sie eigentlich „silberfarbig“ meinen – also Weißgold, Palladium oder Platin.
Fazit: Besser als 333/- Goldringe, aber Individualität bleibt auf der Strecke.
Alternative: Tantal – ähnlich dunkel, aber lässt sich individuell bearbeiten und anpassen.
Alternative: Tantal – nicht tiefschwarz, aber dunkelgrau und im Gegensatz zu Carbon handwerklich bearbeitbar.
Alternative: Tantal – dunkler metallischer Look, aber robust, flexibel und vom Goldschmied anpassbar.
Das Material muss robust genug für den Alltag sein und die Ringe sollten in der Größe änderbar sein. 585/- und 750/- Goldlegierungen, 950/- Platin und Palladium und Tantal verfügen über diese Eigenschaften und sind perfekt für Eheringe geeignet.
Hochwertige Goldlegierungen sind sehr haltbar und für Eheringe und Verlobungsringe eine gute Wahl. Auf dem Papier ist Platin noch härter und widerstandsfähiger. Ob es für dich einen Unterschied macht, hängt zum Großteil von deinem Alltag ab. In den meisten Fällen empfehlen wir, das Material zu wählen, welches dir optisch besser gefällt.
Platin und Tantal sind hypoallergen und eignen sich gut für Allergiker. Niedrig legierte Goldlegierungen beinhalten viele Zusätze, die allergische Reaktionen auslösen können.
Ringe aus Gold, Palladium, Platin und Tantal können problemlos in der Größe geändert werden. Wichtig dabei ist eine hochwertige Legierung (585/- oder 750/- bei Gold, 950/- bei Platin und Palladium).
585/ oder 750/- Gold ist sehr robust, noch widerstandsfähiger ist Platin. Die Oberfläche hat auch einen großen Einfluss auf die Pflegeleichtigkeit eines Rings.
Karat (kt oder K) beschreibt den Anteil von reinem Gold in einer Legierung, allerdings in einem 24er-System. Feingehalt (z. B. 585, 750) gibt denselben Anteil an, aber als Tausendstel (‰).
333/- Gold besteht nur zu 33% aus Feingold, dadurch verliert es die wichtigen Eigenschaften des Edelmetalls. Es wird schnell spröde und kann Allergien auslösen.
Feingold ist ein sehr weiches Metall, das für die Dauerbelastung des täglichen Tragens nicht geeignet ist. Durch das Mischen, also Legieren, mit Zusätzen wird es sehr viel härter und widerstandsfähiger.
Ja, am besten kann man den Unterschied allerdings live und nebeneinander sehen.
Nein, Weißgold hat durch den Feingoldanteil einen gelben Grundfarbton. Wenn du ein wirklich weißes Material suchst, ist Platin der perfekte Kandidat dafür.
Nein, Weißgold muss nicht rhodiniert werden. Es ist auch nicht empfehlenswert, da sich diese Farbschicht schnell abträgt.
Ja, Ringe aus Tantal lassen sich in der Größe ändern solange keine Steine gefasst sind.
Tantal hat einen dunklen, grauen Farbton. Je nach Oberflächengestaltung wirkt es etwas heller oder dunkler. Tantal ist allerdings nicht mit einem tiefen Schwarz wie zum Beispiel von Carbon vergleichbar.
Ein mattierte Oberfläche bringt den eigenen Farbton des Materials am besten zum Vorschein. Je nachdem, welche Umgebung der Ring spiegelt, kann er heller wirken, meist aber eher etwas dunkler.
Stark strukturierte Oberflächen kaschieren Kratzer am besten, aber auch schlichte Oberflächen wie Eismatt oder Seidenmatt sind sehr pflegeleicht.
Ja, matte Ringe werden glänzender, und polierte Ringe mit der Zeit matter. Eine Mattierung kann allerdings leichter aufgearbeitet werden als eine Hochglanzpolitur.
Die Oberfläche eines Rings ist maßgeblich für die Farbwirkung verantwortlich. Eine seidenmatte Oberfläche bringt die Farbe des Materials am stärksten zum Vorschein.
Wenn unterschiedliche Materialien fest zu einem Ring verbunden sind, ist eine Ringgrößenänderung schwierig oder gar nicht machbar. Am besten lassen sich unterschiedliche Materialien als separate Vorsteckringe kombinieren.