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Wenn ihr euch mit Eheringen oder Verlobungsringen beschäftigt, stoßt ihr schnell auf Begriffe wie Gelbgold, Roségold oder Weißgold. Und dann tauchen plötzlich Namen wie „Haselnussgold“, „Sommergold“ oder „Champagnergold“ auf. Klingt spannend, aber was bedeutet das eigentlich konkret?
Wir erklären euch hier verständlich, was eine Goldlegierung ist, was die Zahlen wie 585 oder 750 wirklich aussagen und worauf ihr achten solltet, bevor ihr euch entscheidet.
Reines Gold, also Feingold, ist sehr weich und hat einen sattgelben Farbton. Für Schmuck ist es in dieser Form zu empfindlich. Deshalb mischen wir Gold mit anderen Metallen. Diese Mischung nennt man Legierung.
Gelbgold-, Rotgold- und Roségoldlegierungen bestehen klassisch aus:
Je nachdem, wie diese Metalle im Verhältnis zueinander gemischt werden, entstehen verschiedene Farbnuancen mit anderen Materialeigenschaften.
Mehr Kupfer sorgt für einen rötlicheren Ton. Mehr Silber hellt die Farbe auf.
Die Zahl vor dem Wort Gold gibt immer den Feingoldanteil an, dieser ist genormt und darf nicht abweichen. Wenn ihr 585 Gold lest, bedeutet das: 585 Teile von 1000 sind reines Gold. Der Rest, also 415 Teile sind andere Metalle. Diese nennt man auch Legierungspartner. Bei 750 Gold sind es entsprechend 750 Teile Feingold und 250 Teile andere Metalle.
Wichtig für euch: Die Zahl ist verbindlich. Der restliche Anteil kann je nach Hersteller unterschiedlich zusammengesetzt sein. Und genau dort entstehen Unterschiede in Farbe, Härte und Bearbeitbarkeit.
Viele Hersteller vergeben eigene Farbnamen. Das hat oft einen Marketing-Hintergrund. Man möchte sich abheben, etwas Besonderes anbieten und ein Alleinstellungsmerkmal schaffen.
Technisch gesehen steckt dahinter meist:
Diese sogenannten Fantasienamen sagen euch nicht automatisch, was wirklich enthalten ist. Deshalb lohnt es sich immer nachzufragen.
Wir benennen unsere Legierungen so, dass ihr sofort versteht, was enthalten ist.
Beispiel: Rosépalladium. Das ist eine Roségoldlegierung mit einem zusätzlichen Palladiumanteil. Oder Gelbpalladium. Eine Gelbgoldlegierung mit Palladium.
Keine geheimnisvollen Namen, sondern transparente Bezeichnungen. So wisst ihr, was drin ist.
Ein oft unterschätztes Thema ist die spätere Ringänderung. Je exotischer eine Legierung, desto schwieriger kann es sein:
Wenn eine spezielle Legierung nur von einem einzigen Hersteller verwendet wird und dieser keinen Änderungsservice anbietet oder irgendwann nicht mehr existiert, kann das problematisch werden.
Deshalb stellen wir sicher, dass unsere Legierungen technisch sauber verarbeitet sind. Sie sind biegbar, lötbar und langfristig servicetauglich.
Am Ende zählt natürlich auch die Optik.
Fragt euch:
Viele Legierungen ähneln sich stark und unterscheiden sich nur in feinen Farbnuancen. Wir beraten euch ehrlich und zeigen euch, was technisch sinnvoll ist und was langfristig funktioniert.
Merkt euch: Die Zahl wie 585 oder 750 beschreibt immer den Feingoldanteil. Das ist festgelegt. Die restlichen Metalle bestimmen Farbe und Eigenschaften, hier hat jeder Hersteller Spielraum.
Unser Anspruch ist Klarheit statt Fantasienamen. Transparente Legierungen, hochwertige Materialien und Ringe, die euch ein Leben lang begleiten können.
Wenn ihr unsicher seid, welche Goldlegierung zu euch passt, sprecht uns an. Wir erklären euch genau, was drin ist und welche Auswirkungen das für euch hat.